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MIG/MAG-Schweißen

 

WIG-Schweißen

 

Das Verfahren 

Dabei brennt der Lichtbogen zwischen der nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück. Ein in der Regel inertes Gas umgibt die Elektrode sowie das Schmelzbad des Werkstoffes und schützt die Schweißstelle vor atmosphärischen Einflüssen. Die aufschmelzenden Werkstückkanten fließen so ineinander und erstarren zur Schweißnaht. Die Auswahl von Standort, Polarität und Schutzgas richtet sich nach dem Grundwerkstoff.

             

Beim WIG-Schweißen werden inerte Gase wie Argon und Helium verwendet. Werkstoffabhängig kann außerdem ein Gasgemisch in der Verbindung mit Wasserstoff eingesetzt werden. Die benötigte Schutzgasmenge liegt zwischen 5 und 20 l/min. Durch die inerte Schutzgasatmosphäre findet keine Reaktion zwischen der Luftatmosphäre und dem Schmelzbad statt. Die verschiedenen Gasgemische beeinflussen -neben dem Schutz der Schmelze vor der Atmosphäre- die Lichtbogenstabilität, das Einbrandverhalten, die Schweißgeschwindigkeit sowie die Rauch- und Schadstoffentwicklung. Dabei können eine höhere Schweißgeschwindigkeit erzielt oder die Einbrandverhältnisse verbessert werden. Dieses ist jedoch abhängig von der zu bearbeitenden Materialstärke.

 

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