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Plasma-Schweißprozess

(Schutzgase zum Plasmaschweissen)

 


 

Das Verfahren                  

 

Der Plasmaschweissprozess hat sich besonders bei hochwertigen Werkstoffen etabliert und benötigt neben einem Zentrumsgas zusätzlich ein Aussengas. Ähnlich wie beim WIG-Schweissen bildet sich der Lichtbogen auch beim Plasma-Schweissen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Grundwerkstoff. Im Gegensatz zum WIG-Schweissen wird der Lichtbogen hier aber durch die Schweissbrenner-Konstruktion mittels einer wassergekühlten Kupferdüse eingeschnürt, was eine vergleichsweise höhere Leistungsdichte bewirkt. Gegenüber dem WIG-Lichtbogen, welcher Temperaturen von 4000 – 10000 °K aufweist, beträgt die Lichtbogentemperatur beim Plasmaprozess 10000 – 24000°K. Dadurch sind beim Plasmaschweissen höhere Schweissgeschwindigkeiten erzielbar.
Das Plasma-Verbindungsschweissen wird in drei Verfahrensvarianten eingesetzt:

  • Mikroplasma-Schweissen für dünne und dünnste Blechdicken – ab 0,01 mm bei Stromstärken ab ca. 0,1 A.
  • Plasmaschweissen für Blechdicken von 1 – 3 mm.
  • Plasma-Stichloch-Schweissen bis ca. 8 mm in einer Lage. Bei grösseren Dicken, z.B. Y-Naht mit 8-mm-Steg durchschweissen, Füllagen mittels MSG- oder UP-Verfahren schweissen.

Vorteile auf einen Blick

  • Hohe Energiedichte durch eingeschnürten Lichtbogen
  • Große Zündsicherheit durch den Pilotlichtbogen
  • Weniger Werkstückverzug durch schmale Wärmeeinflußzone
  • Sicheres Durchschweißen bei der Anwendung des Stichlochschweißverfahrens
  • Höhere Schweißgeschwindigkeiten im Vergleich zum WIG-Schweißverfahren
  • Stufenlose Höhenverstellung der Elektrode

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